| Absegeln 2001 von Kathrin Volkmann |
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Mittwoch, 31.10.01
Etwas wehmütig waren wir ja schon, als wir unsere MAZA, unsere Heimat im Absegeljahr 2000, im Hafen Lemmer liegen sahen, aber schon nach einigen der hundertfach an Bord der LIEDEKE geschleppten Kisten war klar: Auch hier kann's heuer lustig werden! Und was wäre passender, als der Crew der letztjährigen Sängerwette die LIEDEKE anzuvertrauen! Ja, zu zehnt waren wir dieses Jahr, davon vier "Neue", deren Appetit man noch nicht kannte, und unser Proviant war ungefähr für 10 Bernds kalkuliert ... äh Fatimas ... aber dazu später.
Unseren Vorräten entsprechend, kamen wir spät in den Genuß der allgemeinen Begrüßungsfeierlichkeiten, was aber durch eine Neuerung kompensiert werden konnte: Da jedes Jahr die Zahl der Neueinsteiger steigt und das Wasser in den vielleicht nichtwasserdichten Bekleidungsteilen potentiell auch, hatte unser Skipper Heiko eine Idee: Alle, die noch nicht bzw. überschüssig ausgerüstet waren, sollten Gelegenheit erhalten, durch Ersteigerung oder Tausch die eigene Ausrüstung nachzurüsten, bevor es richtig heiß bzw. naß würde. Also wurde von unserem Skipper in einer schwungvollen Braderie das eine oder andere lebensnotwendige Rüstzeug angepriesen, so z.B. das meistbeneidete Objekt des Abends, der knallrote Südwester für den Rekordpreis von 16 DM – so gut wie geschenkt! Andere Steigerungsobjekte wie z.B. Segelbücher waren absolute Extremschnäppchen und gingen zu Niedrigpreisen einzelner Märker, Gulden oder Euros über den Tisch. Der Erlös von immerhin satten 41 DM wanderte in die Kasse der niederländischen Seenotrettungsgesellschaft, da nicht alle immer das Glück haben, in so sicheren Flottillen segeln zu können wie wir. Bleibt zu hoffen, daß wir angesichts einer jetzt etablierten Tradition Beteiligung und Einnahmen nächstes Jahr noch steigern können. Deshalb gilt unser Motto "Nach dem Absegeln ist vor dem Absegeln!" Also: Sammelt jetzt schon, was Ihr versteigern oder tauschen wollt! Gerne führen wir dann eine Auktionsliste, wenn Ihr besondere Angebote frühzeitig anpreisen wollt.
Da aber das Leben nicht nur aus materiellen Gütern besteht, wollten wir den Abend nicht allein dem schnöden Mammon weihen und waren ausgerüstet für weitere Taten: Mit Geburtstagstorte, Geschenken, Luftschlangen und Konfetti (auf praktische Reinlichkeit konnten wir in diesem speziellen Fall leider keine Rücksicht nehmen – sorry, LADY JOY!) schlichen wir zur nichtsahnenden LADY JOY, auf der unser Zielobjekt (Attribute "weiblich", "neu", "Geburtsdatum 1.11.") angemeldet war und im Konfettiregen den Mund nicht mehr zukriegte. Und wie konnte man es von unserem Skipper anders erwarten: Das arme Geburtstagskind würde heute noch versuchen, die Geburtstagskerzen auf der Torte auszublasen, hätte der Wind nicht irgendwann zum Segeln gerufen ...
Donnerstag, 1.11.01
Das hätten selbst die Optimisten unter uns nicht gedacht: Trotz Sturmwarnungen des DWD aus allen modernen Quellen wie Internet und über SMS strahlend blauer Himmel und ein einladender frischer Wind, der die Herzen lachen machte! Also frisch ans Werk und den (noch) acht Crew-Mitgliedern die Aufgaben zum Ablegen verteilt. Bei so vielen Nasen an Bord bleiben immer welche übrig, die ihre eigene in die frische Luft stecken – nur so zum puren Genuß ...
Als Zielhafen war Stavoren vorgesehen, und abgesehen davon, daß ziemlich bald klar war, daß es keine Duschen geben würde, war dieser Abend appetitlichen Genüssen in Form von Schollen gewidmet. Durch einen unglücklichen, äußerst bedauerlichen Umstand war es ja der Crew der MAZA 2000 nicht gegönnt, das warme Aroma der gußeisernen Pfannen aus nächster Nähe zu atmen (diese und andere Anspielungen sind recherchierbar auf http://www.dagos-mitsegelzentrale.de). Deshalb war die Sehnsucht nach Schollenduft groß, wurde aber durch die kein bißchen duftenden, platten, kalten Dinger, die Ralf in unserer Pfanne an Bord brachte, nicht gerade gestillt. Das Braten an Bord hatte dann genau die Wirkung, diese Sehnsucht nach dem Duft der großen weiten Fischwelt bis zum nächsten Morgen auszukosten, was wenigstens den Vorteil hatte, daß unser letztes Crewmitglied uns leicht finden und endlich auch anheuern konnte ... Seltsamerweise fand sich aber auch an diesem Abend keine abenteuerlustige Meute auf unserem Schiff zum Feiern ein – ein ganz ungewohntes Gefühl für die Crew, die härtere Bierfaßnächte vom letzten Jahr gewohnt waren! Tja, da blieb uns nichts anderes übrig, als das Prinzip der letzten Nacht anzuwenden und wieder auf anderen Schiffen zu feiern. (Unnötigerweise hatte die LADY JOY Konfetti und Erdnußschalen schon entfernt ...)
Freitag, 2.11.01
Raus auf die Wattensee nach Harlingen – uns zieht der Duft der weiten Welt, und wir scheuen keinen Erlebniswert. Schon nachmittags laufen wir – geschwinde getragen vom Wind im wieder sonnenbeschienenen Blister – in Harlingen ein und genießen die Atmosphäre der Gracht und umstehenden Häuschen. Doch was ist das? Ein seltsames Grüppchen rosa-weiß berockter Wesen erbittet Einlaß durch die Brücke und behauptet, eine normale Segelcrew zu sein? Endlose Überzeugungkünste werden ihnen abverlangt, um uns in den Genuß eines wunderhübschen Schauspiels zu setzen, denn was nun vorübergleitet, ist eine behende Balletteinlage nach zarter Musik, mit Grazie über das Deck der JISSY getupft, mit starker Hand geleitet vom Schwan Guido mit dem langen Schnabel. Schwanensee Delight one way – leider zu kurz für Aufnahmen, aber seid gewiß: Das Bild ist hinter der Stirn eingebrannt!
Kein dritter Tag ohne Gäste, haben wir uns geschworen, und so wurde zu härteren Bandagen gegriffen und ausgehandelt, daß heute der Tag der Helmut-Heiko-Wette sein sollte: "Wer schmückt den schönsten Salon?" Nachmittags hatte die Crew noch einmal Ausgang, um sich mental auf den Abend vorzubereiten. Spaziergänge durch die Einkaufsstraßen förderten die letzten "biologischen Waffen" aus dem Blumenladen zu Tage. Nach einer kurzen Ruhe ging's dann los mit dem Sturm auf die "Tausendundeine paradiesische Schlaraffennacht": Die (Hähnchen-) Keulen wurden ausgepackt, Stoffe, Kreppapier, Goldfolie dekoriert, der Lampionbaum der Erkenntnis in die Mitte gebaut, berankt und unzählige Süßigkeiten verteilt, angefangen von den Lutscherkirschen bis hin zu den grünen Apfelschnecken, die über die Kohlblumen und die Ranken kriechen durften, bis hin zu Honigkuchen und Venusbrüstchen und – last but not least – dem Objekt des Stolzes (nicht nur) unseres Kleistermeisters: das goldene Füllhorn! Schon außerhalb schlaraffiger Länder präpariert und heimlich unter strengsten Geheimhaltungsvorkehrungen importiert, wurde dieses nun reich bestückt mit den Schätzen von Mutter Natur, mit Ananas und Trauben und süßen Muscheln aus dem Meer und und und ... Als das Land, wo Milch und Honig fließen, schon in seiner Üppigkeit wie ein junger Gott erblühte (Originalzitat Steffen/ Yachtcharter Ijsselmeer später: "Ich dachte eigentlich, daß das mal ein Schiff von uns gewesen sei!"), galt es, die Bewohner in ihrem Lebensraum zu assimilieren: In unschlagbarer Kreativität deutete die Crew in jeden Kostümfetzen eine Märchengestalt oder ein anderes zauberhaftes Wesen hinein, schminkte und stylte sich (Ähnlichkeiten zum Haarspray in Skippers Salon vor der Absegelwette 2000 sind rein zufällig!). Schließlich konnte Bacchus mit seinen Gespielinnen und Gespielen Scheherazade, Nofretete, Schlagmichtot, Schlafmütze, dem frechen Früchtchen, Aphrodite, Troubadix mit seiner (ewig-orientalischen) Leier und besonders der erotischen Fatima mit ihrer Bauchtanzleidenschaft die nüchtern urteilende Jury unter Seifenblasen empfangen. Waren diese noch nicht von der warmen Schläfrigkeit des Faulenzers in der Cockpit-Hängematte (dessen regelmäßiges Wiederaufwärmen im Salon inbegriffen) becirct, wurden sie eingelullt in Schlaraffenlandstimmung und ließen sich exotische Honigmilch-Drinks einflößen. In zähen Feilschereien hatte unser Skipper zwar für uns mit Not die knappe beste Sendezeit herausgeschlagen, das verhinderte aber nicht, daß die Jury-Mitglieder mit ihren vollen Mägen vielen Bestechungen widerstanden: Die wenigsten hatten in ihren Crews so schlecht gekocht, daß sie schon wieder Appetit auf kulinarische Schlaraffenlandgenüsse verspürten, aber da wir nicht nur Hühner-, sondern auf Anfrage auch andere appetitliche Beinchen in Netzstrumpfhose offerieren konnten, sammelten wir manchen zusätzlichen Erotikpunkt ein (– wenn man schon in anderen als den Schlaraffenländern nicht bestechlich ist ...) Ganz schön anstrengend, dieses Becircen nüchterner Jury-Mitglieder, und so waren wir allesamt inklusive Fatimas Bauchmuskeln einigermaßen froh, als die letzten Fragebögen ausgefüllt waren und wir endlich das Orient-Gedudel nicht mehr nur mit "Milk and Toast and Honey", sondern auch mit Herzhafterem variieren durften. Als unser Skipper schließlich von der Punktauszählung zurückkam und mit gedämpfter Stimme die Crew fragte, was er ihr versprochen habe, falls wir verlören, herrschte betroffene Stille. "Und wenn wir nicht verloren haben?" Freudenschreie gellten durch den Salon! Als wir endlich später den Salon der Konkurrenz bewunderten, hatten wir ein ganz schlechtes Gefühl, wußten doch wir besonders zu würdigen, wieviel Vorbereitungen und Hoffnungen in jedes Detail eingegangen sind, das wir da noch erspähten!
Ging es auch an den vergangenen Abenden nicht besonders heiß her in unserem Salon, so konnte man das über diese feuchtfröhliche Nacht nicht gerade sagen. Irgendwann wurden die Mägen wieder aufnahmefähiger, Hühnerbeine wurden bis in die frühen Morgenstunden abgenagt und Speckpfläumchen vernascht (über andere Früchtchen weiß man nichts), und als Schlaraffentrunk und schnödes Bier ausgingen, wich man auf süßes und anderes Weinhaltige und (die besonders harten, die im Garten Eden bleiben wollten) auf Tequila aus. Mit steigendem Alkoholkonsum der Gäste war es dann irgendwann Nebensache, ob die Initiatoren noch unter den Feiernden waren, und – wie sich die Bilder gleichen – auch ohne Vorluken gibt es manchmal Erbarmen in Morpheus' Armen ...
Samstag, 3.11.01
Eigentlich hatten ja die Skipper ein frühes Auslaufen anempfohlen gekriegt, aber das war wohl nur für die Weicheier. Wir hatten allesamt das Duschen nötiger, und da das mit einer kleinen Weltreise verbunden war (fast bis ins Schlaraffenland – das Gefühl hinterher war jedenfalls ähnlich paradiesisch!), dauerte das eben bei zehn Personen ein Weilchen. Inklusive Bierbunkern und dem Einsammeln restlicher Crewmitglieder hinter der Brücke wurde es dann doch eher später, bis wir endlich Segel setzten. Ein ruhiger Segeltag, wieder unglaublich wunderbares Wetter und voller Genuß. Regatta-Wind von vorn spornte unseren Ehrgeiz an. Wagners Tannhäuser-Musik später in der Abenddämmerung, als wir eine hier bestimmt nicht genannt sein wollende Crew überholten, hatte rein gar nichts mit Schadenfreude oder Gewinnerarroganz zu tun und sollte nach dem orientalischen Geklimper ausschließlich unseren veränderten Musikgeschmack und Fatima Conners verborgene Fähigkeiten der Welt kundtun. Als wir im Dunkeln in den Hafen einliefen, ging vom schon festgemachten Teil unserer Flottille doch eher eine ruhige Atmosphäre aus: Die Nacht vorher war wohl insgesamt nicht ohne Folgen geblieben, und man wird ja nicht jünger ...
Um unsere Wettpartner wieder versöhnlich zu stimmen (was gar nicht nötig war), stiefelten wir mit einer unserer auch nicht zu verschmähenden Flaschen Port an Bord der INDEPENDENCE, um zu sichern, daß zukünftige Wetten nicht so schweißtreibend werden – oder (mit Blick auf die schon angekündigte allgemeine Wette 2002) wenigstens nicht so präparationsaufwendig ...
Nach dem Abendessen hatte unser Skipper die Sängerinnen und Sänger zu uns an Bord eingeladen, die mit ihm die Heiko-Helmut-Wette 2000 im Ankertje ausgetragen hatten. Da wir – ganz untypischerweise – leicht verspätet waren und unser Skipper zwischendurch seinen Skipperpflichten nachkommen mußte, rätselte der A-Cappella-Chor inzwischen, was Heiko mit ihm in Zukunft vorhat. Die Vermutungen gingen über Pflichtchorgründung oder zukünftige Pauschal-Wettverpflichtung bis hin zu Überlegungen, durch welches Verhalten man den eigenen Rausschmiß aus dem Pflichtchor provozieren könne. Mit den Resten des Schlaraffenlandes an der rechtzeitigen Flucht gehindert, traf der zurückkommende Skipper doch noch zur Revival-Probe ein und lüftete dann endlich das Geheimnis, nämlich sein schlichtes Dankesbedürfnis, zu welchem Zweck er kleine Segelschiffchen mit Pfeifen versehen hatte. Diese sind natürlich nur an Land oder im Wasser zu gebrauchen, denn, wie auch Chrissi letztes Jahr gelernt hat, pfeift auf Heikos Schiffen nur der Wind! Und deshalb, so hat Chrissi für uns dieses Jahr mittelbar recherchieren lassen, gibt es weder Orgelpfeifen noch Teekesselpfeifen an Bord. Mit Gruß an den Klabautermann! Der hat sich jedenfalls an diesem Abend nicht mehr blicken lassen, statt dessen ein paar Fans, die sich in den Gesang von "I am sailing" einreihten und den Abend mit uns ganz gemütlich ausklingen ließen.
Sonntag, 4.11.01
Schon wieder super blauer Himmel – kaum zu glauben. Und damit es vor lauter Bilderbuchsegeln nicht zu langweilig wird, ist heute der Tag des Kuchenbackanlegers. War es an den vorangegangenen Tagen eher still auf dem Funkäther gewesen, glich der Pegel der nächsten Stunden dies wirklich mehr als aus. Irgendwelche obskuren Stimmen schlichen sich ein und behaupteten wer weiß nicht was. Wir rührten also gut unterhalten den Teig und fanden heraus, daß die DOORDRIVER, unser Backpartner, hinter der Schleuse auf uns warten wolle. Doch was für ein Hinterhalt: Kuchenteiggierig winkten sie uns ins Flachwasser und ließen uns gerade im spannendsten Moment der Topfübergabe in den Schlick rutschen. Später erfuhren wir, daß die DOORDRIVER sich diese Taktik zur Gewohnheit gemacht hatte und wir bei weitem nicht die einzigen waren, die in kulinarischer Vorfreude diesem Trick erlagen. Aber na wartet! Am Nachmittag nutzten wir jede Bö und jeden Sonnenstrahl zu Extra-Schlägen aus und ließen die hungrige DOORDRIVER im Hafen mit Kaffee und Kuchen auf uns warten. Als wir endlich in ihren vorgeheizten Salon traten, hatte sich das Warten gelohnt, denn die Crew kuschelte sich zusammen mit den Gummibärchen schon startbereit um die auf drei (!) vermehrten Kuchen herum. So drückten wir noch einmal ein Auge zu und schwelgten in zum Teil gemeinsamen saarländischen Heimatgefühlen und Leckereien. Abends im Ankertje bekam die DOORDRIVER dann immerhin ihren verdienten Preis für die Crew mit der "verdunkelndsten" Navigation. Das war wohl einen Tabledance wert!
Montag, 5.11.01
Das haben wir nicht verdient, we know, aber es ist so wunderbar, wenn wir schon wieder bei strahlend blauem Himmel aufwachen und das Frühstück im Cockpit planen dürfen! Barfuß und im T-Shirt – Garderobe kaum anders als in der Karibik! Solchermaßen beflügelt, zogen wir wieder unseren Blister hoch und holten die JISSY ein. Gerade zum richtigen Zeitpunkt, wie sich herausstellte, denn da duftete es aus dem Backofen (wie wir über Funk feststellen durften). Inzwischen weltbewandert in Kuchenbackanlegern, forderten wir unseren Überholtribut und bekamen bereitwillig ein Versorgungspaket. Wir bedankten uns mit einer Crew-Laola vom Vorschiff, für die wir prompt einen Kamellenregen ernteten. Leider waren wir – trotz eingeholtem Großsegel – immer noch zu schnell, um das zweite Versorgungspaket einzusammeln. Aber zum Ausgleich, daß die JISSY auf der zweiten Fuhre sitzenblieb, luden wir die Crew in Lemmer zum Schlußableger ein. Als Gastgeschenk erhielten wir auch unseren achten Fender wieder und revanchierten uns wiederum mit einer angefangenen Flasche Sonnenblumensprit. In der Mittagssonne genossen wir Sekt, Lachs und warmen Apfelkuchen und konnten kaum fassen, daß dieser Traum schon wieder zu Ende sein sollte. Da hilft zum Überleben bis November 2002 nur ein schwacher Trost:
"Nach dem Absegeln ist vor dem Absegeln!"
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